
Häufig gestellte Fragen
Der neue Bayon ist 65 mm länger und 35 mm breiter, während der Radstand um 20 mm wächst. Das angegebene Kofferraumvolumen der Benzinversion beträgt 440 l gegenüber 411 l beim Modell von 2021.
Der 1.6 HEV soll voraussichtlich einen Benzinmotor, einen Elektromotor und ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe kombinieren. Die vorläufige Systemleistung beträgt 138 PS. Die Einführung ist für 2027 geplant, ein genaues Verkaufsdatum und die endgültigen technischen Daten wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben.
Am 12. Oktober 2026 hat Hyundai die neue Generation des Bayon auf dem Pariser Autosalon vorgestellt. Der Crossover bietet mehr Platz im Fond, zusätzliche Komfortfunktionen und eine neue Auswahl an Antrieben. Zuerst kommen die Benzinversionen auf den Markt, der Vollhybrid folgt 2027. Weitere Einzelheiten veröffentlichte der Hersteller in der offiziellen Beschreibung des neuen Bayon.
Die Karosserie wächst, bleibt aber kompakt
Die neue Generation unterscheidet sich mit kantigeren Formen und ausgeprägten Radhäusern deutlich vom Vorgänger. Dahinter steckt ein konkretes Ziel: Im Gespräch mit Autocar erklärte Eduardo Ramirez, Leiter des europäischen Hyundai-Designs, dass der bisherige Bayon dem fünftürigen i20 zu ähnlich sah. Nun möchte die Marke das Erscheinungsbild der beiden Modelle klarer voneinander abgrenzen.

Der neue Bayon ist 4245 mm lang, 1810 mm breit und hat einen Radstand von 2600 mm. Zum Vergleich: Beim ersten Bayon, der am 2. März 2021 vorgestellt wurde, betrugen diese Werte 4180, 1775 und 2580 mm. Die ursprünglichen Angaben finden sich in den Hyundai-Unterlagen zur ersten Generation.
Parameter | Bayon, Baujahr 2021 | Neue Generation | Unterschied |
|---|---|---|---|
Länge | 4180 mm | 4245 mm | +65 mm |
Breite | 1775 mm | 1810 mm | +35 mm |
Radstand | 2580 mm | 2600 mm | +20 mm |
Angegebenes Kofferraumvolumen | 411 l | 440 l, Benzinversion | +29 l |
Der Radstand wächst lediglich um zwei Zentimeter. Deshalb lässt sich der Platz im Fond nicht allein anhand der Außenmaße beurteilen. Entscheidend sind auch die Form der Sitze, die Stellung der Rückenlehnen und der Raum unter den Vordersitzen.
Das erwartet die Passagiere im Fond
Hyundai verspricht mehr Beinfreiheit auf den hinteren Sitzen. Die Neigung der Rückenlehnen lässt sich verstellen, und die mittlere Armlehne verfügt über Getränkehalter. Je nach Ausstattung sind Sitzheizungen im Fond und separate Luftausströmer für die zweite Reihe erhältlich.

Vorn gibt es beheizte und belüftete Sitze, eine verstellbare Lordosenstütze für den Fahrer sowie eine Höhenverstellung für beide Vordersitze. Zur Ausstattung gehören außerdem eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik und ein zu öffnendes Panoramadach. Die Liste der verfügbaren Funktionen bedeutet nicht, dass sie alle zur Serienausstattung gehören: Der Ausstattungsumfang hängt von der jeweiligen Version und vom Markt ab.
Den Fond in fünf Minuten prüfen
Stellen Sie bei der Besichtigung zunächst den Fahrersitz auf Ihre Position ein und setzen Sie sich anschließend nach hinten. Prüfen Sie, ob Ihre Füße unter den Vordersitz passen und ob Sie bei verschiedenen Lehnenstellungen bequem sitzen. Wenn Sie einen Kindersitz verwenden, probieren Sie genau Ihr eigenes Modell aus: Die Außenmaße des Fahrzeugs allein reichen für die Beurteilung der Sitzposition nicht aus.
Kofferraum: Der Hybrid bietet weniger Platz
In der technischen Tabelle von Hyundai werden für den Benzin-Bayon 440 l und für die Hybridversion 397 l angegeben. Der Unterschied beträgt 43 l. Damit wird bereits ein möglicher Kompromiss bei der Wahl des Antriebs sichtbar, auch wenn die endgültigen Fahrzeugdaten noch bestätigt werden müssen.
So ist die Angabe von 440 Litern einzuordnen
Die angegebenen 440 l beziehen sich auf die Benzinversion. Dieser Wert lässt sich nicht auf den künftigen Hybrid übertragen. Wenn Sie regelmäßig einen Kinderwagen, ein Faltrad oder einen großen Koffer transportieren, sollten Sie deren Platzbedarf in der gewünschten Variante prüfen: Das Volumen in Litern sagt nichts über die Form der Öffnung oder den Komfort beim Beladen aus.

Displays, Smartphone-Anbindung und Parkhilfen
Im Innenraum stehen zwei 12,3 Zoll große Bildschirme zur Verfügung, die zu einer gebogenen Anzeigeeinheit verbunden sind. An Bord sind kabelloses Apple CarPlay und Android Auto, kabelloses Smartphone-Laden sowie der digitale Schlüssel Hyundai Digital Key 2. Mit einem kompatiblen Gerät lässt sich das Fahrzeug entriegeln und starten.

Für Rangiermanöver bietet Hyundai eine Rundumsichtkamera und ein System zur Anzeige des toten Winkels. Zu den Assistenzsystemen gehören außerdem eine Warnung vor Querverkehr beim Rückwärtsfahren und eine Kollisionsvermeidung beim Rückwärtsfahren. Ob diese Funktionen vorhanden sind, sollte anhand der Ausstattung des konkreten Fahrzeugs geprüft werden.
Wann kommt der Hybrid und was ist bisher bekannt?
Zum Marktstart ist ein 1.0 T-GDI-Benziner mit 90 oder 115 PS vorgesehen. Zur Wahl stehen ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Der Antrieb erfolgt über die Vorderräder.
Der künftige 1.6 HEV soll einen Benzinmotor, einen Elektromotor und ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe kombinieren. Die vorläufige Systemleistung beträgt 138 PS. Vorgesehen ist außerdem eine adaptive Rekuperation, deren Stufe sich über Schaltwippen am Lenkrad wählen lässt.
Die Einführung des Hybrids ist für 2027 geplant; das bestätigt auch die offizielle britische Bayon-Seite. Ein genaues Verkaufsdatum wurde bisher nicht genannt. Am 13. Oktober 2026 waren außerdem noch keine Preise sowie endgültigen Angaben zum Verbrauch und zu den Fahrleistungen der Hybridversion veröffentlicht.
Lohnt es sich, auf den HEV zu warten?
Die Betriebskosten der beiden Versionen lassen sich derzeit noch nicht vergleichen, weil dafür der Hybridpreis und ein bestätigter Verbrauchswert erforderlich sind. Die praktische Entscheidung zeichnet sich aber bereits ab: Der Benzin-Bayon bietet den größeren Kofferraum, während der HEV einen anderen Antrieb ergänzt. Ob sich der Aufpreis lohnt, lässt sich sinnvoll erst nach Veröffentlichung der lokalen Preisliste und der endgültigen technischen Daten beurteilen.









