
Häufig gestellte Fragen
Der Cadillac LYRIQ des Modelljahrs 2027 soll den OnStar AI Assistant Ende 2026 per Over-the-Air-Update erhalten. Ein genaues Veröffentlichungsdatum wurde noch nicht bekannt gegeben.
Er soll unter anderem die Temperatur ändern, die Innenbeleuchtung einschalten, das Handschuhfach oder den Ladeanschluss öffnen, den Reifendruck und den Ladestatus prüfen sowie die Funktionsweise einzelner Fahrzeugfunktionen erklären können. Die erste Version unterstützt nur Englisch.
Nein. Laut Ankündigung soll das System bestimmte Signale erkennen, das Ereignis speichern, die Aufnahme an die OnStar-App senden und den Besitzer benachrichtigen. Eine lückenlose Aufzeichnung oder die Erfassung jeder Beschädigung wird in der Ankündigung nicht zugesagt.
Am 21. Oktober 2026 kündigte General Motors ein Update für OnStar an: Ein Sprachassistent soll Fahrzeugwarnungen erklären können, während Connected Cameras dem Besitzer Aufnahmen von Ereignissen in der Nähe des Autos senden. Die Funktionen werden schrittweise eingeführt: Der Start des Assistenten und der neuen Mobil-App ist für unterschiedliche Zeitpunkte vorgesehen.
Wann die neuen Funktionen erscheinen
In der GM-Mitteilung vom 21. Oktober wird der Cadillac LYRIQ des Modelljahrs 2027 als erstes Fahrzeug mit dem OnStar AI Assistant genannt. Der Assistent soll per Over-the-Air-Update hinzugefügt werden. Die offizielle OnStar-Seite konkretisiert den Zeitraum: Ende 2026.

Was sich ändert | Wann | Für wen |
|---|---|---|
OnStar AI Assistant per Sprachsteuerung | Ende 2026 | Zunächst Cadillac LYRIQ des Modelljahrs 2027, danach weitere GM-Fahrzeuge |
Einheitliche OnStar-App | 2027 | Besitzer von Chevrolet, Buick, GMC und Cadillac; die Kompatibilität einzelner Fahrzeuge muss noch geklärt werden |
Connected Cameras mit Übertragung der Aufnahmen an den Besitzer | Als Teil der für 2027 geplanten neuen App | Unterstützte Fahrzeuge; eine vollständige Liste wurde in der Ankündigung nicht genannt |
Die Bezeichnung „LYRIQ 2027“ bezieht sich auf das Modelljahr. Deshalb steht das Erscheinen des Assistenten Ende 2026 nicht im Widerspruch zur Fahrzeugbezeichnung. Ein genaues Veröffentlichungsdatum für das Update wurde noch nicht bekannt gegeben.
Was man das Auto fragen kann
Der Assistent wird mit dem Satz „Hey OnStar“ aktiviert und ist für natürlich formulierte Anfragen ausgelegt. GM nennt unter anderem folgende Aufgaben: die Temperatur ändern, die Innenbeleuchtung einschalten, das Handschuhfach oder den Ladeanschluss öffnen, den Reifendruck und den Ladestatus prüfen. Außerdem soll der Assistent die Funktionsweise einzelner Fahrzeugfunktionen erklären können.

In einem Bericht von MotorTrend vom 23. Oktober 2026 wird eine Demonstration im LYRIQ beschrieben: Der Assistent fand Musik anhand einer Beschreibung oder eines Textausschnitts. Die Journalisten bemerkten eine kurze Reaktionsverzögerung – ein nützliches Detail dafür, wie das System außerhalb eines Werbevideos arbeitet.
Eine Kontrollleuchte zu erklären, bedeutet nicht, dass man weiterfahren darf
Im Dokument zu den Möglichkeiten und Einschränkungen des Assistenten unterscheidet GM zwischen der Erklärung von Funktionen und Ratschlägen, die die Sicherheit betreffen. Das System soll nicht beantworten, ob man mit einer leuchtenden Kontrollleuchte weiterfahren kann. Die Antwort des Assistenten ersetzt keine Fehlerdiagnose.
Für Besitzer in Deutschland und andere nicht englischsprachige Nutzer gibt es außerdem eine Einschränkung: Die erste Version der Sprach- und Anfrageerkennung unterstützt nur Englisch. Ein automatischer Wechsel zwischen Sprachen ist nicht vorgesehen. Die Erklärungen zum Fahrzeug basieren auf der Anleitung für das jeweilige Modell, Modelljahr und die Region – nicht auf der Ausstattung des konkreten Fahrzeugs anhand der VIN.
Wie das Auto Parkvideos sendet
Connected Cameras nutzt die bordeigenen Kameras, um Ereignisse aufzuzeichnen. GM beschreibt folgenden Ablauf: Das System erkennt ein Signal, zum Beispiel ein lautes Hupen, speichert das Geschehen, überträgt die Aufnahme an die OnStar-App und benachrichtigt den Besitzer.
Der praktische Vorteil: Man kann noch vor der Rückkehr zum Parkplatz prüfen, was in der Nähe des Autos passiert ist. Die Ankündigung rechtfertigt jedoch nicht die Zusage, dass jede Beschädigung aufgezeichnet oder rund um die Uhr alles im Umfeld des Fahrzeugs erfasst wird.
Was ist neu, wenn die Kameras bereits aufnehmen können?
Am 22. Oktober 2026 stellte GM in einer Antwort an Digital Trends klar: Eine lokale Aufzeichnung ist bei geeigneten Fahrzeugen bereits möglich. Für die von GM beschriebene Umsetzung wird ein USB-Speicher benötigt; die Videos werden auf dem Bildschirm des Fahrzeugs angesehen. Die Neuerung von Connected Cameras ist der Fernzugriff auf die Aufnahmen über die App. Das Vorhandensein einer Rückfahrkamera allein bestätigt nicht die Kompatibilität mit dem Dienst.

Eine App für mehrere Marken
Das neue OnStar soll OnStar Guardian sowie die separaten Apps von Buick, Cadillac, Chevrolet und GMC ersetzen. Zusätzlich zur Interaktion mit dem Fahrzeug plant GM Familienfunktionen wie das Teilen von Zielorten, die Abstimmung von Fahrten und den Empfang zugehöriger Benachrichtigungen.

Für Videoaufnahmen kündigt das Unternehmen Verschlüsselung und eine begrenzte Speicherdauer an. Nach Angaben von GM wird das Unternehmen keinen Zugriff auf die Aufnahmen von Connected Cameras haben. Nutzer können die Berechtigungen für Kamera, Mikrofon, Standort und KI-Funktionen verwalten sowie ausgewählte Funktionen deaktivieren.
Was man vor dem Kauf eines Autos mit OnStar prüfen sollte
Bisher wurde ein Einführungsplan veröffentlicht, aber noch kein vollständiger Kompatibilitätskatalog. Wer einen neuen oder gebrauchten GM-Wagen wegen dieser Funktionen auswählt, sollte vier Fragen klären:
Unterstützt das konkrete Fahrzeug den gewünschten Dienst – unter Berücksichtigung von Modelljahr und Ausstattung?
Funktioniert der Dienst in dem Land, in dem das Fahrzeug genutzt werden soll?
Welches Abonnement ist erforderlich und wie viel kostet es nach Ablauf des Testzeitraums?
Welche Funktionen bleiben ohne Verbindung verfügbar und wo werden die Aufnahmen gespeichert?
Ein Teil der Anfragen des Assistenten wird im Fahrzeug verarbeitet. Funktionen, die ein cloudbasiertes Sprachmodell benötigen, sind ohne Verbindung nicht verfügbar. Die endgültigen Preise für das angekündigte Funktionspaket wurden in den vorliegenden Materialien nicht genannt. Bei der Fahrzeugwahl ist es daher sinnvoller, den für das konkrete Auto verfügbaren Dienst zu prüfen, statt sich allein auf das Versprechen eines künftigen Updates zu verlassen.









